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Schmerzen?
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Nie wieder Schmerzen!

Über die endgültige Abschaltung des Miniatur-Dauer-Presslufthammers.

Eigentlich jeder, der ein Streichinstrument spielt, kennt das Problem eines ermüdenden rechten Arms bei langen Proben oder Konzerten. Bei manchen Musikern gibt es allerdings wesentlich größere Beschwerden bis hin zu chronischen Entzündungen und Schmerzen, die schon nach wenigen Minuten das Spielen unmöglich machen.

In der Hoffnung, dass ein leichter Bogen bei diesem Problem hilfreich sein könnte, haben kurz nach unserem Markteintritt einige Musiker es einmal mit einem Arcus-Bogen probiert. Und die Schmerzen waren nach kürzester Zeit verschwunden!

Das niedrigere Gewicht der Bögen konnte allerdings nicht die Ursache dafür sein, da unsere Cellobögen ja immer noch schwerer sind als zum Beispiel ein traditioneller Violinbogen. Eine logische Erklärung lieferte erst eine ausführliche Recherche: In der Arbeitsmedizin, aber auch zum Beispiel beim Tennis und Golf gibt es ähnliche Probleme. Dabei spielen Vibrationen im Frequenzbereich von etwa 20 Hertz eine entscheidende Rolle, da die Hand und der Unterarm des Menschen seine Eigenresonanz ebenfalls in diesem Bereich hat. Und eben auch "normale" Bögen.

Die tiefste Eigenresonanz der Arcus-Bögen liegt bei etwa 50 Hertz, und damit weit außerhalb dieses gefährlichen Spektrums.


Zum genaueren Verständnis:

Unabhängig davon, welcher Ton gespielt wird, schwingt der Bogen beständig mit seiner eigenen Resonanz mit. Um das "Flattern" eines traditionellen Bogens zu verhindern, muss diese Schwingung vom Musiker mit der Hand abgestützt werden. Diese Schwingung hat im Vergleich zu den Vibrationen mancher Arbeitsmaschinen und Tennisschläger zwar nur relativ wenig Energie, allerdings führt die Dauer dieser Belastung letztendlich doch zu Ermüdungserscheinungen und Beschwerden.

Ein Arcus-Bogen dagegen schwingt erst in einem höherfrequentem Spektrum. Um einen vollen, reichen Klang zu erzielen, sollte man ihn mit einer sehr lockeren Hand führen und ganz frei schwingen lassen. (Es muss ja auch nicht das Flattern des Bogens abstützt werden!) So wird die Entspannung nicht nur des rechten Arms, sondern des gesamten Schultergürtels gefördert und man kann dauerhaft beschwerde- und ermüdungsfrei spielen.


Die bei Frauen im Vergleich zu Männern meist etwas schwächer ausgeprägte Armmuskulatur ist vermutlich ein Hauptgrund dafür, warum dieses Problem oft Frauen recht stark betrifft. Als eine unterstützende Maßnahme würden wir daher auf jeden Fall auch sportliche Betätigung zur Stärkung der Armmuskulatur empfehlen.


Für ein dauerhaft komfortables Spiel ist dieser Punkt natürlich von größter Wichtigkeit, aber einige andere Faktoren spielen dabei auch noch eine Rolle. Dazu mehr unter Komfort.